Sonja Janker

  • Dipl. Sozial-Pädagogin (FH)
  • Ausbildung zur Mediatorin an der FH Regensburg
  • Ausbildung zur systemischen Paar- und Familientherapeutin (DGSF)
  • Seit über 20 Jahren in der psychosozialen Beratung tätig
  • Schwerpunkt Familien- und Erziehungsberatung
  • 10 Jahre Erfahrung in der Jugendgerichtshilfe
  • Mutter von drei Kindern
  • Ehefrau seit 20 Jahren

Was zeichnet mich aus?

Ich bin von Natur aus neugierig auf die Geschichte der Menschen. Schon immer interessiere ich mich für Zusammenhänge zwischen unserer Biografie und unserem Erleben und Empfinden. Was ich vom Leben gelernt habe: Jeder Mensch kreiert am Ende seine eigene Wahrheit durch alle gespeicherten Erfahrungen. Unser Gehirn ist wie eine Software zu betrachten. Die Software, die Gefühle erzeugt. Durch Veränderung der Gedanken können wir auch Gefühle verändern. Wie ein Bild über das wir einen Filter legen. Positive Gedanken, erzeugen positive Gefühle und umgekehrt. Zu oft verstricken wir uns in lähmenden Gefühlen im Körper, weil wie die Gedanken im Kopf nicht aussprechen. Wie im Word-Programm muss ich den Text den ich löschen will erst markieren. Erst im zweiten Schritt kann ich ihn löschen oder anpassen. Ein aufmerksames Gespräch kann schon der Anfang sein, hier eine neue Sicht zu entwickeln.

Gefühle sind die Sprache des Körpers, Gedanken sind die Sprache des Geistes.

Was mich an der Form der systemischen Gesprächstherapie überzeugt, ist deren hoffe Effektivität auch in kurzer Zeit. Die Methoden der systemischen Beratung können rasch zu Erkenntnissen führen, wo wir uns bisher selbst blockieren oder welche neue Haltung hilfreicher ist. Beispielsweise können Sie mir zur Anamnese Ihre äußeren Systemteilnehmer aufstellen. Im Projektmanagement würde man diese als Stakeholder bezeichnen. Wer steht wo? Wie weit voneinander sind die Figuren entfernt, in welche Richtung blicken sie. Welche Erwartungen werden aneinander getragen? Wie fühlen sich die einzelnen Teilnehmer/Personen im System in ihrer Rolle?


In der Überzeugung, dass jeder Mensch mit seinem Anliegen auch seine eigene Lösung mitbringt, geht es in meiner Beratung nicht um langwierige Erforschung von Ursachen, sondern um den Blick auf die Fähigkeit des Menschen, für sich in Entscheidung zu kommen. Ich helfe Ihnen dabei, alte Gedankenschleifen und Überzeugungen zu hinterfragen und neue Gedanken einzuüben.

Unsere Gefühle werden erzeugt durch unsere Haltung über Erlebtes. Wir sind was wir denken!

„Keiner kann einen anderen davon überzeugen, dass er sich ändern soll.
Jeder bewacht ein Tor zur Veränderung, das nur von innen geöffnet werden kann.“

Marilyn Ferguson

Für mich bedeutet das: es gibt immer einen guten Grund für ein Verhalten. Diesen gilt es für alle Seiten zu erkunden. Dadurch entsteht Verständnis für sich selbst und das Gegenüber. Mehr Verständnis führt zu mehr Bereitschaft etwas anzunehmen. Und meist hilft bereits das Annehmen einer Situation, um sie leichter zu machen.

Wenn du etwa verstärken willst, musst du nur versuchen, es loszuwerden.

Dies bedeute im Umkehrschluss: lerne etwas anzunehmen wie es ist, verstehe den guten Grund dafür und du kannst Erleichterung finden. Der Schlüssel liegt in der Selbsterforschung. Hier möchte ich jedem Besucher weiterhelfen. Dies ist mein persönlicher Anspruch.